Wettbewerb Jungsommelier/e des Jahres

 

Tourismusausbildung

Wettbewerb Jungsommelier/e des Jahres

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46 Schüler aus ganz Österreich stellten sich vom 25. November bis 26. November 2010 dem Wettbewerb zum „Jungsommelier des Jahres 2010“ in der Innsbrucker Tourismusschule Villa Blanka. Im Mittelpunkt standen die 46 Teilnehmer des Wettbewerbes. Für diese galt es fünf Aufgaben zu meistern. Eine fehlerhafte Weinkarte musste richtiggestellt, ein Weißwein geöffnet, fünf Weine sensorisch geprüft und eine schriftliche Arbeit abgegeben werden. 16 Finalisten bewerkstelligten die¬se Aufgabe zur Zufriedenheit der acht Jurymitglieder und kamen eine Runde weiter.

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Von unserer Schule nahmen Silvia Schüller und Daniel Praxmarer, beide aus der Klasse 5 HLTa, daran teil. Beide erbrachten Topleistungen; im besonderen Silvia Schüller, die als einzige Schülerin aus Westösterreich ins Finale kam.

Im Finale mussten vier Gäste in einer realen Restaurantsituation bedienen. Von der Vorstellung des Menüs mit einem eigens ausgewählten Weinvorschlag bis hin zum Belüften von Rotwein reichten die Aufgaben.

 

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„Mit dem erreichen des Finales konnten wir das beste Ergebnis in den letzten Jahren erzielen – somit konnten wir die hohe Qualität unserer Ausbildung im nationalen Vergleich unter Beweis stellen.“

Mit diesen Worten gratulieren Herr Direktor HR Mag. Alfred Müller und Herr FOL Dipl. Päd. Erwin Kastner als Koordinator dieser Zusatzqualifikation Frau Silvia Schüller zu dieser hervorragenden Leistung.

 

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Persönliche Eindrücke der Finalistin

Bereits am Ende des Schuljahres 2009/10 hatten die Schüler der damaligen 4. Klassen die Möglichkeit auf freiwilliger Basis den Wein Jungsommelier Österreich zu machen. Aufgrund der recht passablen Leistung, die wir bei dieser Prüfung an den Tag legten, wurde meinem Kollegen Daniel Praxmarer und mir vorgeschlagen, beim Jungsommelier(e) Wettbewerb des Jahres 2010 teilzunehmen. Nachdem wir uns den ganzen Sommer lang von den Strapazen des letzten Schuljahres erholt hatten, begannen wir gleich nach Schulbeginn, gemeinsam mit Herrn FOL Erwin Kastner mit den Vorbereitungen und dem Training für den Wettbewerb.

 

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Nach einem letzten Meeting und der genauen Besprechung des Ablaufes am Vortag, war es am 25. November 2010 endlich soweit. Perfekt adjustiert für den Wettbewerb und noch mit allerlei Lektüren zum Lernen für das Kurzzeitgedächtnis trafen wir am Vormittag in der Villa Blanka in Innsbruck ein. Dort erwarteten uns bereits die anderen Teams aus ganz Österreich, die zum Glück nicht weniger aufgeregt und nervös waren als wir. Der Wettbewerb startete schließlich um 12.00 Uhr mit der offiziellen Begrüßung aller Teilnehmer und einer anschließenden Begutachtung des Inventars und der Räumlichkeiten für das Weißweinservice. Nach einigen weiteren Erklärungen folgte das Ziehen der Startnummern und dann ging es auch schon los mit dem praktischen Teil.

Unterbrochen von kleinen Kaffee- und Snackpausen folgten der schriftliche Prüfungsteil über die 200 Fragen aus dem Fragenkatalog zum Weinjungsommelier und die Fehlerweinkarte. Zu guter Letzt war noch die Verkostung, die sogenannte Degustation an der Reihe.

 

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Alle fühlten sich erleichtert, als dieser doch recht anstrengende Prüfungstag gegen 17.00 Uhr seinem Ende zuging. Als kleine Überraschung fuhren wir gleich nach Ende der Verkostung auf die Bergiselschanze im uns dort einen Aperitif zu genehmigen. Wieder zurück in der Villa Blanka folgte das kreativ gestaltete, köstliche Abendmenü, natürlich mit dem passenden Wein zu jedem Gang.

Vor dem Dessert war es dann endlich soweit: Die 16 Finalisten wurden bekannt gegeben. Unsere Spannung löste sich rasch, als ich aufgerufen wurde. Nach dem ziehen der Startnummern für den nächsten Tag, ging es auch schon nach Hause ins Bett.

 

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Der 26. November 2010 begann für mich sehr früh und mit dem komischen Gefühl im Magen, das sich vor jeder größeren Herausforderung einstellt. Nach den Einweisungen in den Wettbewerbsablauf um 7.45 Uhr, begaben sich alle Finalisten in einen abgeschirmten, eigens für sie vorbereiteten Raum. Nach 2 ½ Stunden das Wartens war ich schließlich als 11. an der Reihe und konnte mein Können auf der Bühne unter Beweis stellen. Es galt einen Getränkevorschlag mit 3 Weinen zu einem Menü, das man kurz davor gezogen hatte, vorzustellen und anschließend ein Rotweinservice mit Belüften durchzuführen. Alles verlief reibungslos.

 

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Nach dem abschließenden Mittagsbuffet wurden die Sieger verkündet. Für einen Platz unter den ersten 3 hat es nicht gereicht, trotzdem bin ich mit meiner Leistung, die zeigt, dass die Ausbildung zum Jungsommelier an unserer Schule durchaus mit der Ausbildung an den weinbegeistertsten Schulen Österreichs mithalten kann, sehr zufrieden. Den ersten Platz belegte die HLT Krems. Nach mehreren Abschluss- und Siegerfotos ging es dann ins wohlverdiente Wochenende.

Alles in allem waren es zwei gelungene, lehreiche Tage mit vielen interessanten Begegnungen und Eindrücken.

 

Silvia Schüller


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