Lehrberufe

 

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Lehrberufe

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Lernen findet zum großen Teil nicht in der Schule, sondern in den Produktionsstätten oder Dienstleistungsbetrieben der Wirtschaft statt. Der Lernende ist als Lehrling Angehöriger eines Handwerksbetriebes, eines anderen gewerblichen Betriebes, eines Industrieunternehmens, eines Handelsbetriebes, einer Praxis der freien Berufe oder des öffentlichen Dienstes. Er wird zeitweise für den Besuch der fachlichen 

Berufsschule freigestellt. Der Lehrling ist also gleichzeitig Auszubildender in einem Lehrverhältnis - das auch arbeitsrechtliche Elemente aufweist - und Schüler der Berufsschule.

Der Lehrvertrag zwischen dem Lehrberechtigten und dem Lehrling bildet die Basis der Berufsausbildung in der Lehrlingsausbildung. Er muß nach dem Berufsausbildungsgesetz in schriftlicher Form abgeschlossen werden und zumindest folgende Angaben enthalten: Bezeichnung des Lehrberufes, in dem die Ausbildung erfolgt, Dauer der Lehrzeit Beginn und Ende der Ausbildung, Daten des Lehrberechtigten und gegebenenfalls des Ausbilders, Daten des Lehrlings (Auszubildenden), Hinweis auf die Berufsschulpflicht, Höhe der Lehrlingsentschädigung und Tag des Abschlusses des Lehrvertrages.

Die Ausbildungsaufgaben sind auf die zwei Träger der dualen Ausbildung Betrieb und Berufsschule verteilt. Sie unterstehen in Österreich verschiedenen Zuständigkeiten. Für die Ausbildung im Betrieb gilt Bundesrecht. Der schulische Bereich untersteht nur in den Grundsätzen und hinsichtlich der Rahmenbestimmungen dem Bund, im wesentlichen aber den Ländern.

Dazu zählen:

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Auf Bundes- und Landesebene wird die Lehrlingsausbildung durch das Berufsausbildungsgesetz und das Schulrecht geregelt, auf Ortsebene sind Lehrbetrieb und Berufsschule zuständig. Die Lehrabschlußprüfung nach Beendigung der Lehrzeit wird von Berufspraktikern abgenommen, die selbst im Berufsleben stehen und deshalb die beruflichen Anforderungen genau kennen. Das Schwergewicht der Abschlußprüfungen liegt auf den berufsrelevanten praktischen Fertigkeiten und Kenntnissen. Der Beurteilungsmaßstab richtet sich nach den Anforderungen der täglichen Berufspraxis. 
Die Ausbildung findet in den Produktions-oder Dienstleistungsstätten außerhalb der Schule statt, Der Lehrling ist Angehöriger des Betriebes, und die theoretische Ausbildung findet zeitweise in einer Berufsschule statt, wofür der Lehrling vom Betrieb dienstfrei gestellt wird. Bei der Doppellehre erlernt man zwei Lehrberufe gleichzeitig, wodurch sich die Lehrzeit um ein Jahr gegenüber der Einzellehre erhöht.

Seit 1987 besteht die Möglichkeit, bestimmte Lehrberufe in einem Ausbildungsversuch in verkürzter Lehrzeit von einem Jahr zu erlernen. Voraussetzung dafür ist, daß der Lehrling eine AHS, BHS oder BMS oder eine Lehre mit Lehrabschluß erfolgreich besucht hat.

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Tipps:

Vocational Guidance Education in Full-Time Compulsory Education in Europe

Full version (zip): enfrlv

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