Brunch mit Leitl

 

Tourismusausbildung

Brunch mit Leitl

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Am 3. Februar 2010 lud der Wirtschaftsbund Tirol die Schüler des 5. Jahrganges der Höheren Lehranstalt für Tourismus zu einer entspannten Frühstücksgesprächsrunde mit dem Präsidenten der Österreichischen Wirtschaftskammer, Dr. Christoph Leitl in den Gasthof Post in Strass im Zillertal ein. Nach kurzen einführenden Begrüßungsworten durch den Wirtschaftsbund-Nationalrat Franz Hörl, der stellvertretenden Präsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer sowie Vorsitzenden von Frau in der Wirtschaft, der Zillertaler Unternehmerin Martha Schultz sowie des Direktors der Zillertaler Tourismusschulen, HR Mag. Alfred Müller schenkte Dr. Leitl seine ganze Aufmerksamkeit den Anwesenden - Funktionäre des Wirtschaftsbundes, Lokalpolitiker, vor allem aber den anwesenden Schüler/innnen, die ganz gebannt den Erzählungen dieser Persönlichkeit lauschten.

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Dabei berichtete er von seinem persönlichen beruflichen Werdegang, den Meilensteinen und Herausforderungen, denen er stets positiv und erfolgreich begegnete - und dies in einer sehr fesselnden Art, sehr sympathisch und vor allem authentisch. Bewusst sprach er Themen an, die junge Menschen beschäftigen - sei es die Wichtigkeit einer positiven Einstellung und von Selbstvertrauen, einer Eigenschaft, die gerade bei Frauen immer noch schwächer ausgeprägt ist, die er im Gespräch jedoch ganz gezielt zu stärken versuchte.

Viele der Fragen der Schüler nahm er bereits in seinem Impulsreferat vorweg, indem er auf Unternehmertum, dem wichtigen Schritt in die Selbständigkeit, der derzeitigen Konjunktur sowie möglichen Ansätzen zum Abbau der Staatsschulden ohne Steuererhöhungen - beispielsweise durch eine umfassende Verwaltungsreform, immer wieder kommt er in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit von Erneuerungsprozessen in der Verwaltung, im Pensions- und Bildungssystem zurück - und nicht zuletzt auf den hohen Stellenwert von Bildung einging.

Gerne beantwortete er aber die vielen noch offenen Fragen der Schüler - immer mit sehr guten nachvollziehbaren Beispielen und Vergleichen, er riet zur überlegten Unternehmensgründung und verwies darauf, zuerst - unter anderem im Ausland - genügend Erfahrungen zu sammeln, bezog für die Gesamtschule Stellung und wünschte sich, dass auch andere Schulen einen ähnlichen Praxisbezug wie die unsere herstellen würden.

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Darüber hinaus verteidigte er die Sozialpartnerschaft, die seiner Meinung nach auch auf europäischer und internationaler Ebene nach Österreichischem Modell funktionieren sollte. Gleichzeitig erkannte er positive Benchmarks anderer Länder an - so könnte sich Österreich durchaus die Schulverwaltung Finnlands, das Pensionssystem Schwedens und die Arbeitslosenregelung Dänemarks als Vorbild nehmen, um den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen.

Zusammenfassend betrachtet war die Diskussion schlichtweg „zu kurz“. Die Schüler waren begeistert - der Großteil ihrer Fragen (eine umfassende Beantwortung war aufgrund der zeitlichen Limitierung nicht möglich) - auch die vielleicht etwas unangenehmeren - waren sehr offen, ausführlich, sehr verständlich und authentisch beantwortet worden.

„So weckt man das Interesse der Jugend“, um mit dem Zitat eines Schülers abzuschließen. Und herzlichen Dank dem Wirtschaftsbund für den leckeren Brunch!!

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