Österreich besitzt seit dem Studienjahr 1994/95 ein neues Bildungsmodell: die Fachhochschulstudiengänge. Mit diesen wissenschaftlich fundierten Berufsausbildungen auf Universitätsniveau wurde eine weitere Ausbildungseinrichtung im österreichischen Bildungssystem geschaffen.

Diese Studiengänge entsprechen im internationalen Vergleich den Fachhochschulkursen in England oder der College-Ausbildung in den USA. Mit ihrer kürzeren Studiendauer und berufsbezogenen Ausbildung stellen sie eine Ergänzung und Alternative zu Studien an Universitäten dar. Neben dem Bund sind auch Länder, Gemeinden, Interessensvertretungen und Private Erhalter von Fachhochschulen.

Mit diesen wissenschaftlich fundierten Berufsausbildungen auf Universitätsniveau wurde eine weitere Ausbildungseinrichtung im österreichischen Bildungssystem geschaffen. Zugangsvoraussetzung für ein Fachhochschulstudium ist grundsätzlich die allgemeine Hochschulreife (Reifeprüfung, universitäre Studienberechtigungs-prüfung, Berufsreifeprüfung) oder eine studienrelevante berufliche Qualifikation.

Studienanfänger mit einschlägiger beruflicher Qualifikation haben Zusatzprüfungen abzulegen, wenn dies das Ausbildungsziel des betreffenden Studienganges erfordert. Bewerber um Zulassung zu einem Fachhochschul-Studiengang müssen sich einem je nach Fachhochschule vorgegebenem Auswahlverfahren unterziehen.

Jeder Fachhochschul-Studiengang wird mit einer Diplomarbeit und einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss eines Fachhochschul-Studiums führt zum akademischen Grad eines Magister (Mag.) FH oder Diplomingenieur (DI) FH mit einem die Berufsfelder kennzeichnenden Zusatz. Jeder Fachhochschul-Studiengang wird mit einer Diplomarbeit und einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen.

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