Reiseleiter

 

Tourismusausbildung

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Berufsfelder

(Neue) Aufgabenbereiche des Berufes ReiseleiterInnen haben dafür zu sorgen, dass die Fahrt einer Reisegruppe oder deren Aufenthalt am Urlaubsziel möglichst problemlos und angenehm verläuft. Sie sind meist Angestellte von Reiseveranstaltern, werden aber auch von Kurverwaltungen oder Fremdenverkehrsbüros beschäftigt. Reiseleiter betreuen nicht nur ihre Gäste und helfen bei besonderen Wünschen oder bei Schwierigkeiten, sie weisen auch auf Veranstaltungen und Führungen hin oder sorgen selbst für ein Urlaubsprogramm. Zu den Tätigkeiten zählen der Empfang der Gäste am Bahnhof oder Flughafen sowie Information und Beratung. Sie geben eventuelle Änderungen des Reiseverlaufes bekannt, unterrichten die Reiseteilnehmer über genaue Abfahrts- und Ankunftszeiten und weisen ihnen die reservierten Plätze zu. Am Zielort begleiten sie die Gäste zum Hotel und überwachen die Zimmervergabe. Sie erklären den Urlaubsgästen die Besonderheiten des Gastlandes und weisen sie auf Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Ausflugsziele hin. Auf Wunsch besorgen sie Eintrittskarten zu kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen (Theater, Konzert, Fußballmatch) und buchen Stadtführungen. Als Vertreter des Reisebüros beheben Reiseleiter organisatorische Schwierigkeiten und Mängel, für die das Veranstaltungsbüro haftet. So sorgen sie z.B. für Ersatzunterkünfte, wenn ein Hotel überbelegt ist. Darüber hinaus erbringen sie Serviceleistungen, wie etwa die Erstellung eines Unterhaltungsprogramms. In Notfällen (z.B. Erkrankungen, Diebstahl) sind sie den Urlaubsgästen bei Arztbesuchen oder Behördenwegen behilflich und stehen ihnen bei Verständigungsschwierigkeiten mit ihren Sprachkenntnissen zur Verfügung. ReiseleiterInnen werden von Reisebüros während der Saison oder ganzjährig in den Urlaubsgebieten eingesetzt. Sie betreuen oft Gäste in verschiedenen Hotels, da die Reiseveranstalter mit mehreren Hotels oder Pensionen zusammenarbeiten. Um allen Gästen die Möglichkeit einer persönlichen Aussprache über ihre Probleme und Beschwerden zu geben, halten Reiseleiter zu bestimmten Zeiten Sprechstunden in den einzelnen Hotels ab. Ausbildungsmöglichkeiten für ReiseleiterInnen sind Kurse der großen Berufsbildungsinstitute. Häufig werden ReiseleiterInnen von Reisebüros und Reiseveranstaltern in innerbetrieblichen Kursen eingeschult, wobei theoretischer Unterricht durch eine praktische Anlernzeit direkt im künftigen Einsatzgebiet ergänzt wird.
Anforderungen und erwünschte Qualifikationen aus Praxissicht Notwendig zur erfolgreichen Ausübung des Berufes ist ein extrem hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit und sozialer Kompetenz, Freude am Umgang mit Menschen und Sprachfertigkeit besonders wichtig in diesem Beruf, vor allem Dienstleistungsorientierung ist in hohem Maß erforderlich. Dazu gehören Sprachfertigkeit, Offenheit, Freude am Umgang mit Menschen u.ä.m. Kreativität, die Bereitschaft zu extrem unregelmäßigen Arbeitszeiten, Einsatzbereitschaft und ein hohes Maß an Mobilität.


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Ausbildungsmöglichkeiten für leitende Funktionen im Fremdenverkehr bieten, neben den höheren Lehranstalten für Tourismus, vor allem verschiedene Ausbildungsangebote im universitären Bereich. Da Berufe in diesem Bereich eine gute Allgemeinbildung (Geografie, Geschichte, Kultur) und Fremdsprachenkenntnisse erfordern, ist die Ablegung der Matura an einer allgemein bildenden oder berufsbildenden höheren Schule (obwohl sie für die Mehrzahl der Berufe keine Voraussetzung sind) sinnvoll.
Weiterbildungsmöglichkeiten für Absolventen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen. Darüber hinaus besteht - je nach Bildungsabschluss die Möglichkeit für Berufstätige - einer Höhere Lehranstalt für Berufstätige oder ein Kolleg für Berufstätige zu besuchen. Für Fachschulabsolventen sowie sonstige Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit, eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Eine weitere Möglichkeit der Weiterqualifizierung für Fachschul-Absolventen bieten Aufbaulehrgänge, die zur Studienberechtigung führen. Für Personen mit Matura kommt der Besuch eines Kollegs in Betracht.
Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs.

 
 


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